Digital Identity

Digital Identity (Digitale Identität)

Die digitale Identität bezeichnet die Gesamtheit aller digitalen Merkmale und Informationen, mit denen sich eine Person, ein Gerät oder ein System in einem IT-Kontext eindeutig identifizieren lässt. Sie bildet die Grundlage für die Authentifizierung, Autorisierung und Nachvollziehbarkeit in digitalen Systemen.

Typische Bestandteile einer digitalen Identität sind Benutzername, Passwort, biometrische Merkmale, digitale Zertifikate, Rollen, Rechte und Protokolle. Digitale Identitäten werden heute zentral über IAM-Systeme verwaltet – in On-Premises-, Cloud- oder hybriden Umgebungen.

Beispiele:

  • Benutzer „m.mueller@iktconcept.com“ mit Zugriffsrechten auf CRM und Teams
  • IoT-Gerät mit X.509-Zertifikat zur Authentifizierung im Netzwerk
  • Servicekonto mit automatisiertem Zugriff auf API-Endpunkte

Risiken & Herausforderungen:

  • Identitätsdiebstahl durch Phishing oder Credential Stuffing
  • Fehlkonfigurationen oder zu weitreichende Rechtevergabe
  • Schwierigkeiten bei der Verwaltung über mehrere Plattformen hinweg

Schutzmaßnahmen:

  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)
  • Zentrales IAM mit Lifecycle-Management
  • Privileged Access Management (PAM)

Verwandte Begriffe:

IAM, Access Management, MFA, RBAC, SSO, Digitaler Zwilling, Credential Management

Glossar / Begriffserklärungen