Immutable Infrastructure

Immutable Infrastructure

Immutable Infrastructure ist ein modernes Bereitstellungsprinzip in der Cloud, bei dem Server oder Container nach dem Deployment nicht verändert, sondern bei jeder Änderung vollständig neu erstellt werden. Dadurch werden manuelle Eingriffe vermieden und Konfigurationen konsequent versioniert.

Diese Vorgehensweise steigert Stabilität, Reproduzierbarkeit und Sicherheit, da alle Änderungen klar nachvollziehbar sind. Sie ergänzt Prinzipien wie Infrastructure as Code und ist ein Kernbestandteil von CI/CD-Pipelines in DevOps-Prozessen.

Beispiele für Immutable Infrastructure:

  • Container-Images (z. B. Docker) mit fest definiertem Zustand
  • Cloud-Instanzen (z. B. AWS AMIs) mit jedem Deployment ersetzt
  • Infrastructure-as-Code-Systeme (z. B. Terraform), die bestehende Ressourcen verwerfen und neue aufbauen

Vorteile:

  • Weniger Fehler durch „Snowflake“-Systeme (manuell veränderte Einzelserver)
  • Schnellere Wiederherstellung und Rollbacks
  • Bessere Dokumentation und Compliance-Fähigkeit

Verwandte Begriffe:

CI/CD, Infrastructure as Code, DevOps, Container, Cloud-Native, Versionierung, Automation