Redundanz

Redundanz (IT-Redundanz)

Redundanz in der IT bezeichnet das Vorhandensein mehrfach vorhandener Systeme oder Komponenten, um die Betriebssicherheit zu erhöhen und Ausfallzeiten zu minimieren. Sie ist ein zentrales Element in jeder kritischen Infrastruktur – sowohl bei der Stromversorgung, Netzwerktechnik als auch in der Serverarchitektur.

Redundanzen kommen zum Einsatz, um geplante Wartungsarbeiten oder ungeplante Störungen ohne Auswirkungen auf den IT-Betrieb durchführen zu können. Ziel ist es, eine möglichst hohe Verfügbarkeit (z. B. 99,999 %) sicherzustellen.

Typen von Redundanz:

  • Stromversorgung: Doppelte USV, PDU und Netzanschlüsse
  • Netzwerk: Duale Switche, VLAN-Redundanz, LACP-Bündelung
  • Serverbetrieb: Cluster, Failover, Load Balancing
  • Datenspeicherung: RAID, Replikation, Backup-Systeme

Vorteile:

  • Minimierung von Betriebsunterbrechungen
  • Höhere Ausfallsicherheit bei Hardware- oder Softwaredefekten
  • Erfüllung von SLAs und Compliance-Anforderungen

Best Practices:

  • Planung von N+1 oder 2N-Systemen bei USVs, Klimatisierung, Strom
  • Georedundanz bei Cloud-/Hybrid-Architekturen
  • Monitoring zur automatisierten Umschaltung bei Fehlern

Verwandte Begriffe:

USV, Cluster, Load Balancing, LACP, Infrastruktur, Server, PDU, Verfügbarkeit