LSA-Technik

LSA-Technik (Anschlusstechnik für Netzwerkverkabelung)

Die LSA-Technik (Lötfrei, Schraubfrei, Abisolierfrei) ist ein bewährtes Verfahren zur kontaktlosen, werkzeugbasierten Montage von Kupfernetzwerkkabeln – insbesondere in Patchpanels und Netzwerkdosen. Es wird verwendet, um Twisted-Pair-Adern sicher, dauerhaft und verlustarm mit den Anschlussklemmen zu verbinden.

Die Adern werden dabei nicht gelötet oder geschraubt, sondern mit einem LSA-Auflegewerkzeug direkt in Schneidklemmen gedrückt, die gleichzeitig den Mantel durchtrennen und eine elektrische Verbindung herstellen. Die Technik ist weit verbreitet in der strukturierten Gebäudeverkabelung und entspricht der Norm DIN EN 50173.

Typische Eigenschaften:

  • Für Aderquerschnitte zwischen 0,4 mm und 0,8 mm
  • Keine Abisolierung nötig – reduziert Installationsfehler
  • Farbcodierung nach TIA/EIA 568A oder 568B
  • Stabile, vibrationssichere Verbindung mit hoher Lebensdauer

Vorteile:

  • Schnelle und werkzeuggestützte Montage vor Ort
  • Wartungsfreier, gasdichter Kontakt
  • Minimierung elektrischer Übergangswiderstände

Typische Einsatzorte:

  • Patchfelder in Netzwerkschränken
  • Datendosen in Büro- oder Industrieumgebungen
  • Verkabelung in Serverschränken oder Etagenverteilern

Verwandte Begriffe:

Patchpanel, Netzwerkdose, Twisted Pair, RJ45, Cat.6, Infrastruktur, TIA/EIA 568