VPN (Virtual Private Network)

Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine Technologie, die eine sichere und verschlüsselte Verbindung über ein unsicheres Netzwerk, meist das Internet, herstellt. Dadurch können Nutzer und Unternehmen ihre Daten vor unbefugtem Zugriff schützen und auf entfernte Netzwerke so zugreifen, als wären sie lokal verbunden.

VPNs werden häufig verwendet, um sichere Fernzugriffe auf Firmennetzwerke zu ermöglichen oder geografische Beschränkungen im Internet zu umgehen.

Typen von VPNs:

  • Remote-Access VPN: Verbindet einzelne Nutzer sicher mit einem privaten Netzwerk.
  • Site-to-Site VPN: Verbindet ganze Netzwerke miteinander, z. B. Niederlassungen eines Unternehmens.

Einsatzbereiche:

  • Sichere Kommunikation bei Home-Office und mobilen Mitarbeitern
  • Absicherung von Datenübertragungen im Internet
  • Umgehung von geografischen Sperren und Zensur

Vorteile:

  • Schutz der Daten durch Verschlüsselung
  • Erhöhung der Privatsphäre und Anonymität
  • Flexibler und sicherer Zugriff auf Unternehmensressourcen

Nachteile:

  • Kann die Internetgeschwindigkeit reduzieren
  • Falsche Konfiguration kann Sicherheitsrisiken verursachen
  • Vertrauen in VPN-Anbieter ist erforderlich (bei externen VPNs)

Verwandte Begriffe:

Firewall, Zero Trust, Cloud-Sicherheit, SIEM, Netzwerksegmentierung