Redundanz

Redundanz

Redundanz bezeichnet in der IT-Infrastruktur das bewusste Vorhalten von Komponenten oder Ressourcen in mehrfacher Ausführung, um Ausfälle zu kompensieren und die Verfügbarkeit zu erhöhen. Redundante Systeme können bei einem Fehler automatisch übernehmen, ohne dass die Dienstleistung unterbrochen wird.

Redundanz ist essenziell in allen Bereichen der kritischen IT-Versorgung – ob bei Strom, Netzwerken, Servern oder Datenspeichern.

Typen von Redundanz:

  • Strom-Redundanz: Zwei getrennte Stromkreise, oft mit USV + Generator
  • Netzwerk-Redundanz: Doppelte Switches, Trunk-Links, LACP, STP
  • Server-Redundanz: Cluster, Failover, Load Balancing
  • Speicher-Redundanz: RAID-Level, Backup-Systeme, Storage-Mirroring

Vorteile:

  • Vermeidung von Ausfallzeiten (High Availability)
  • Geschäftskontinuität auch bei Teilausfällen
  • Erfüllung von Compliance- und SLA-Vorgaben

Nachteile:

  • Höhere Investitions- und Wartungskosten
  • Komplexere Architektur & Monitoring notwendig

Verwandte Begriffe:

USV, Cluster, High Availability, Backup, Failover, Netzwerksegmentierung, Rechenzentrum