PAM (Privileged Access Management)
Privileged Access ManagementAccess Management (Zugriffsmanagement) Access Management bezeichnet alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Vergabe, Überwachung und Ko... Mehr (PAM) ist ein spezieller Bereich des Zugriffsmanagements, der sich auf den kontrollierten und gesicherten Zugriff auf privilegierte Benutzerkonten konzentriert. Dazu gehören etwa Admin-Konten, Root-Accounts, Service-Accounts und Systemintegratoren, die erweiterte Rechte besitzen und damit ein besonders hohes Sicherheitsrisiko darstellen.
PAM-Systeme ermöglichen es, hochprivilegierte Zugriffe zu sichern, zu überwachen, zu protokollieren und bei Bedarf temporär zu vergeben. Sie gelten als Kernkomponente moderner Sicherheitsarchitekturen – vor allem in regulierten Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen oder Industrie.
Zentrale Funktionen eines PAM-Systems:
- Credential Vaulting: Sichere Speicherung von Zugangsdaten
- Session Management: Überwachung und Aufzeichnung privilegierter Sitzungen
- Just-in-Time Access: Zeitlich begrenzte Vergabe von Admin-Rechten
- Least PrivilegeLeast Privilege Least Privilege (deutsch: Prinzip der minimalen Rechtevergabe) ist ein fundamentales Sicherheitsprinzip, bei dem Benutzer, Anwendungen... Mehr Enforcement: Minimierung dauerhaft überhöhter Rechte
Vorteile von PAM:
- Reduzierung des Risikos durch kompromittierte Admin-Konten
- Schutz vor lateralem Angriff (z. B. Pass-the-Hash, Credential Dumping)
- Nachvollziehbarkeit aller Admin-Aktivitäten für Audits
Verwandte Begriffe:
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