Netzwerkdose

Netzwerkdose (Datendose)

Die Netzwerkdose – auch Datendose oder LAN-Dose genannt – ist die feste Anschlussstelle für Netzwerkkabel in Wand- oder Bodendosen. Sie verbindet Endgeräte wie PCs, Drucker oder VoIP-Telefone über Patchkabel mit der strukturierten Gebäudeverkabelung und stellt damit die physikalische Schnittstelle zwischen Arbeitsplatz und Netzwerk-Infrastruktur dar.

Netzwerkdosen sind essenzieller Bestandteil jeder professionellen IT-Installation und folgen in der Regel dem RJ45-Standard, wobei je Anschlussdose eine oder mehrere Buchsen (1-fach bis 4-fach) vorhanden sind.

Typische Merkmale:

  • Einbau in Hohlwand, Unterputz oder Brüstungskanal
  • Ausgestattet mit LSA-Leisten zur werkzeuglosen Kabelmontage
  • Cat.5e bis Cat.8 – je nach geforderter Übertragungsgeschwindigkeit
  • Farbkennzeichnung gemäß TIA/EIA 568A oder 568B

Vorteile strukturierter Netzwerkinstallationen mit Dosen:

  • Hohe Ausfallsicherheit durch feste Verbindungen
  • Saubere, standardisierte Verkabelung gemäß DIN EN 50173
  • Skalierbarkeit und langfristige Investitionssicherheit

Typische Einsatzorte:

  • Büroarbeitsplätze mit fester IT-Verkabelung
  • Industrielle Umgebungen (z. B. mit geschirmten Dosen/IP-Schutz)
  • Serverräume mit zentraler Anbindung über Patchpanel

Verwandte Begriffe:

RJ45, Patchpanel, Cat.6, Twisted Pair, Ethernet, LSA, Brüstungskanal, Infrastruktur