Intrusion Prevention System (IPS)

Ein Intrusion Prevention System (IPS) ist eine Sicherheitslösung, die Netzwerk- und Systemaktivitäten überwacht, um bösartige Aktivitäten oder Verstöße gegen Sicherheitsrichtlinien in Echtzeit zu erkennen und automatisch zu verhindern.

IPS arbeitet oft eng mit Firewalls zusammen und erweitert die Schutzmechanismen, indem es Angriffe identifiziert und aktiv blockiert, bevor sie Schaden anrichten können.

Funktionsweise:

  • Analyse des Netzwerkverkehrs auf bekannte Angriffsmuster (Signatur-basierte Erkennung)
  • Verhaltensbasierte Erkennung von Anomalien und verdächtigen Aktivitäten
  • Automatisches Blockieren oder Isolieren von schädlichen Verbindungen

Einsatzbereiche:

  • Schutz von Firmennetzwerken vor Malware, Exploits und Denial-of-Service-Attacken
  • Absicherung von Cloud-Umgebungen und hybriden Netzwerken
  • Unterstützung der Einhaltung von Compliance-Vorgaben

Vorteile:

  • Erhöhte Sicherheit durch aktive Bedrohungsverhinderung
  • Integration mit bestehenden Sicherheitslösungen wie Firewalls und SIEM
  • Reduzierung von Reaktionszeiten bei Sicherheitsvorfällen

Nachteile:

  • Fehlalarme können zu unnötigen Blockaden führen
  • Erfordert kontinuierliche Aktualisierung der Signaturen und Regeln
  • Implementierung und Wartung können komplex sein

Verwandte Begriffe:

Firewall, SIEM, Zero Trust, Netzwerksegmentierung, Cloud-Sicherheit