Edge Computing

Edge Computing

Edge Computing verlagert Rechenleistung und Datenverarbeitung vom zentralen Rechenzentrum hin zum Rand des Netzwerks („Edge“) – also dorthin, wo die Daten entstehen. Ziel ist es, Latenzen zu minimieren und Echtzeitverarbeitung zu ermöglichen, etwa in der Industrie, bei IoT-Geräten oder autonomen Systemen.

Edge Computing ergänzt die Cloud, indem es lokale Intelligenz schafft und Bandbreite entlastet.

Typische Einsatzbereiche:

  • Smart Manufacturing, Industrie 4.0
  • IoT-Szenarien (Sensorik, Wearables)
  • Autonomes Fahren, Smart Cities

Vorteile:

  • Sehr geringe Latenzen
  • Datenverarbeitung auch ohne Internetverbindung
  • Entlastung von Cloud-Bandbreite und zentralen Servern

Nachteile:

  • Heterogene Infrastruktur und Geräteverwaltung
  • Erhöhter Sicherheitsaufwand durch verteilte Systeme

Verwandte Begriffe:

Cloud Computing, IoT, Rechenzentrum, Container, Hybrid Cloud, Industrie 4.0